Pressestimmen - Piano Duo Tsuyuki & Rosenboom

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Konzert Rezensionen

Von Dynamik und Leidenschaft getragen
(…)Sie verstehen es, große Gefühle zu transportieren. Vier Hände huschten mit traumwandlerischer Sicherheit über die Tasten des Flügels, und eine Zauberwelt tat sich auf. Klänge, mal verhalten, träumerisch, mal heiter und kraftvoll, verführten das Publikum. Eine andächtige Atmosphäre herrschte im Raum, und die Zuhörer gaben sich dieser gerade zu meditativen Stimmung hin und dankten es den Virtuosen nach jedem Stück mit lang anhaltendem Applaus.
-Rhein-Necker-Zeitung

Klavierduo entzündet pianistische Sternstunde im Ebertbad
Schon das Programm der 186. Matinée des Künstlerfördervereins war ungewöhnlich: Es enthielt ausschließlich Orchesterwerke von Franz Liszt (1811 bis 1886) in der vierhändigen Bearbeitung des Komponisten selbst oder der beiden Ausführenden Chie Tsuyuki und Michael Rosenboom, die als virtuose Pianisten seit einigen Jahren auch international Aufsehen erregen.
Liszts Sinfonische Dichtungen, in denen er die schon bei Ludwig van Beethoven vorhandenen Ansätze weiterführt, sind weniger illustrative Klangmalerei als vielmehr Ideen-Programmmusik. Das bedeutet aber auch, dass man allein mit stupender Virtuosität – über die Chie Tsuyuki und Michael Rosenboom in reichstem Maße verfügen – dem ideellen Gehalt nicht recht beikommen kann.
Deshalb fordert ein ausgewiesener Liszt-Spezialist wie der heute 86-jährige Alfred Brendel „Skrupel“ für die Interpretation dieser Werke. Eine solche intellektuelle – „skrupulöse“ – Reflexion zeigte sich schon in den dem Programm beigefügten Werkbetrachtungen der beiden Musiker. Was man dann zu hören bekam, kann man nur noch als pianistische Sternstunde bezeichnen.
Auch die horrendesten Schwierigkeiten, wie sie Liszt etwa in „Mazeppa“ aufgetürmt hatte, dienten dem Ausdruck, wurden zu einer eindringlich-mitreißenden oder magisch-hintergründigen Klangrede, in der auch die geringsten Nuancen im Tonfall einfach stimmten.
Bezeichnend für die Kunst des Paares, aus dem Flügel ein in allen Facetten klingendes Orchester zu machen, war die Einbeziehung neuerer Spieltechniken in ihrer eigenen Bearbeitung der infernalischen „Dies Irae“-(„Tag des Zornes“)-Variationen im „Totentanz“. Dabei blieb auch in den wildesten Passagen die klangliche und rhythmische Homogenität an beiden Seiten des Flügels vollkommen, quasi symbiotisch. Auch von weltweit etablierten Klavierduos ist Ähnliches selten zu hören.
-WAZ / Roland Dymke

Empfindsamer Kosmos
Man kann nicht von einer Steigerung innerhalb des Konzertabends sprechen, denn das, was Chie Tsuyuki und Michael Rosenboom am Steinway in der Neuen Kirche zeigten, das war insgesamt höchste Klavierkunst zu vier Händen, aus einem Guss, aus einem synchronen Atem heraus.(...)ideenreich, einfühlsam, voller Inspiration.
-Emder Zeitung / Ina Wagner

Ein Klang wie ein ganzes Orchester
Es war ein imposantes Klavierkonzert zweier Ausnahmekünstler, die neben einer großartigen Technik auch ein intrinsisches Verständnis für die Musik vorweisen
-Reihnische Post / Segovia-Buendía

Beide zu Solopianisten ausgebildeten Künstler entwickeln in ihrem Spiel eine außergewöhnliche Intensität, Musikalität und Virtuosität, die einfach nur als atemberaubend zu bezeichnen ist und hierzu bot das sehr anspruchsvolle Programm mit spektakulären Werken von Liszt reichlich Gelegenheit, die bravourös umgesetzt wurde.  Einen derartigen, spannungsgeladenen Klavierduo-Vortrag hat der Verfasser bis heute noch nicht erlebt, auch nicht auf Tonträgern. War dieses bei Odradek auf CD  bereits veröffentlichte Programm des Duos schon von der Intensität der Interpretation her, großartig, hatten sich beide bei dieser Live-Darbietung noch einmal selbst übertroffen. Man wollte als Zuschauer am liebsten Aufspringen vor Begeisterung. Triller wurden fulminant ausgeformt, dramatische Akzente in mitreißender Form gestaltet. Beim abschließenden Totentanz griffen beide auch schon mal per Hand in den Saitenraum, um einzelne Saiten direkt anzuschlagen, was einen besonderen, zusammen mit den regulären Anschlägen der Tasten, ungewöhnlichen Klangeffekt erzeugte. Beide wechselten nach jedem Stück ihre Positionen am Klavier.
Ohne Zweifel: Ein Konzert der Extraklasse, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.
-Ihr Opernratgeber / Sven Godenrath

Bei ihrem Spiel verband sich Virtuosität mit Sensibilität, erlebte man dieses mit technischen Finessen gespickte Werk in einer innovativen und mitreißenden Art. Bei den langsamen Variationen erlebte das Publikum klangmalerische Bilder von fast mystischer Feinheit, deren Zauber bei solcher kultivierten Pianistik einfach begeisterte. Bei den schnellen Variationen stellten sie ihre hochvirtuose Technik immer in den Dienst der Musik.
-Westfälische Nachrichten / Axel Engels

Es gibt in der Gegenwart viele Piano-Paare (die Labeque-Schwestern, die Kontarsky-Brüder, Barenboim/Lang Lang, Tal/Groethuysen, Grau/Schumacher u.a.) – und in diese Eliteklasse reihen sich die an der Musikhochschule Hannover ausgebildeten Solisten Tsuyuki/Rosenboom ein. Sie spielen in einem Geist, in gegenseitiger Achtung, in einem Verständnis der ausgewählten Stücke.
[...] Von diesem Duo wird man demnächst weitere spektakuläre Erfolge vermelden.
-WAZ / Hans-Jörg Loskill

Einhellig herrschte die Meinung zur Pause, dass das Gebotene nicht mehr zu überbieten sei. Doch mehr als groß war die Überraschung als die Zuhörer im zweiten Teil die Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-Moll op.43 von Sergej Rachmaninow genießen konnten. Buchstäblich schwindlig gespielt durchlebten sie die wie im Rausch dargebotene Interpretation voller Emotionen und Engagement.
Begeisterter Applaus und Standing Ovation belegen die Zufriedenheit und auch Dankbarkeit der Besucher die an dieser Sternstunde der Klaviermusik teilgenommen hatten.
-Vorsprung-online

Beim hochemotionalen Klavierspiel zu vier Händen brachten sie verschwenderische Klangfarbenpracht in den Konzertsaal.[...] Alle Facetten der Liebe und großer Gefühle erfassten die beiden Interpreten in ihrem mitreißenden Spiel. Vereint in vollkommener Harmonie, malten sie wilde Leidenschaft und Begierde, zärtliches Sehnen, Hingabe, Schmerz und Erschütterung aus. Berührende Dramen mit oft tragischem Ende spielten sich im Kopf beim Hören dieser Stücke – eigentlich Orchesterwerke und bevorzugt Opern entnommen – ab.
-come-on.de / Monika Salzmann

Weltklasse-Musiker erhalten stehende Ovationen
[...]Liszts "Totentanz", der das "Dies Irae" der lateinischen Totenmesse virtuos variiert, stellt jeden Pianisten auf die Probe. Tsuyuki und Rosenboom aber ließen sich nicht einschüchtern und meisterten Glissandi und vertrackte Fugati, Arpeggien und hymnische Aufschwünge. Mehr noch: Ihr Spiel ging weit über weiße und schwarze Tasten hinaus. Inmitten rasanter Läufe griffen ihre Finger in die Saiten oder sie klopften mit der ganzen Hand darauf herum. Fingerhüte und ein Kamm wurden eingesetzt. Spektakuläre Klänge drangen aus dem Resonanzboden. Stehende Ovationen!
-Remscheider General-Anzeiger / Daniel Diekhans

Gebannt von der Magie des Spiels
Für ihr virtuoses Spiel zu vier Händen unter dem Titel "Lebenstürme und Totentanz" schien es einfach keine technischen Grenzen zu geben, das heißt, klavieristische Höchstschwierigkeiten bewältigen die Künstler so überlegen, dass sie als solche überhaupt nicht kenntlich werden. Musiziert wurde ein individuell geprägtes Programm von Transkriptionen für Klavier zu vier Händen.[...]Die Ausnahme im Programm war die original für vier Hände komponierte Schubert-Komposition "Lebensstürme". Die Besucher erlebetebn das unbekannte Spätwerk aus dem letzten Lebensjahr in einer Interpretation von feinster Nuancierung des Ausdrucks, Kraft und obendrein perfekt und präzise bis aufs letzte i-Tüpfelchen. Mit Liszts Sinfonischer Dichtung Nr. 6 Mazeppa in dessen eigener Bearbeitung begann bei dem Duo Tsuyuki und Rosenboom eine Art von Übereinstimmungshexerei, eine selbstverständliche, vollkommene Gleichheit des Phrasierens, Atmens, Trillerns, Mit-, Durch- und Übereinanderspielens. Liszts Totentanz-Paraphrase über "Dies Irae" in eigener Bearbeitung mit nahezu zirzensischen, direkten Zu- und Eingriffen in die Klaviersaiten klang so beängstigend perfekt, so ungeheuer spannend, dass man von der Magie des Spiels, von dem im gleichen Rhythmus atmenden und empfindenden Musizieren gebannt war.
-Rhein-Lahn-Zeitung / Karl Haxel

Klavier zu vier Händen ist eigentlich etwas aus der Mode gekommen, aber wenn diese Vortragsart wie hier mit solch einem Können und mit solch einem Programm vorgetragen wird, werden auch alle "Klavier zu vier Händen"-Skeptiker grenzenlos begeistert sein - durch diese kraftvolle Kunst und diese Faszination, der sich keiner entziehen konnte.[...] Ein unvergesslicher Klavierabend.  
-HNA / Francisco Pujiula

Musikalischer Klavierspiel-Dialog
[...]"Beeindruckend", "einfach herrlich", "man bekommt richtig Gänsehaut"- so lauteten Kommentare von begeisterten Besuchern schon zur Pause. Nebeneinander am Flügel sitzend, verzauberten die beiden Berufspianisten ihr Publikum im Orageriesaal des Schlosses mit ihrem durch und durch harmonischen, warmen und voller musikalischer Empfindungstiefe sprühenden, kammermusikalischen Klavierspiel-Dialog - besser: Duolog. Dabei war die für das Publikum relative Unbekanntheit der Stücke von keinerei Nachteil.[...]Faszinierend war aber für viele Zuhörer nicht nur die Musik und die Tastenkunst bei diesem Klavierabend, sondern auch das Erlebnis, welch ein Klangmeer, welche Facetten und Dynamiken aus einem Flügel herauszuholen sind.
-Borkener Zeitung / Christoph Berghorn

Hand an Hand perfekt aufeinander abgestimmt
Zum Auftakt spielten sie die Ouvertüre zu Mozarts „Zauberflöte“. Schon in diesem ersten Stück zeigten sie die Brillanz und Ausgewogenheit ihres differenzierten Spiels. Ihr Zusammenspiel ist nahezu perfekt aufeinander abgestimmt, ihre Interpretationen sind frisch, und sie spielen die unterschiedlichen Tempi und Themen mit sicherer Prägnanz und gleichzeitig zauberhafter Leichtigkeit. Dramaturgische Spannungsbögen fächern sie gekonnt auf, und Brüche inszenieren sie mit großer Eleganz.[...] Beim zweiten Stück, Felix Mendelssohn Bartholdys Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“, zeigten sie mit den klar herausgearbeiteten, feinen Nuancen auch interpretatorisches Gespür und Geschick. Die Ouvertüre zum Opus 52 von Robert Schumann inszenierten sie nicht wuchtig, sondern sanft perlend, mit feinen Staccato-Klängen, getragen von einer inneren Dynamik und einem perfekten Spannungsbogen. Nicht umsonst entlockte das „Scherzo“ mehreren Zuhörern ein begeistertes „schön“. Nach der Pause zeigten sie mit „Les Préludes“ von Franz Liszt und vor allem mit der Ouvertüre zu Richard Wagners „Tannhäuser“ noch einmal ganz andere Facetten von Weltklasse-Musik, pracht- und prunkvoller, aber nicht weniger differenziert. [...]Mit Eleganz und Charme präsentierten die beiden ein außergewöhnliches Konzert, in sich stimmig bis ins Detail, auch in der Kombination und Dramaturgie der ausgewählten Stücke.
-Esslinger Zeitung / Elke Eberle


Denn bei aller Ernsthaftigkeit und Theatrarik der Musik geht den beiden eins nie verloren: eine gewisse ironische Distanz, eine Lässigkeit, die der Meisterschaft entspringt.
-Hildesheimer Allgemeine Zeitung
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